IFA 2014 – Kein Muss

IFA 1Der gestrige Besuch auf der IFA 2014 war… umsonst. Das ist meine ganz eigene Meinung, denn wenn ich an letztes Jahr zurück denke, habe ich alles, was ich gestern sah, auch schon 2013 gesehen. Innovativ war da leider nichts. Das Zuhause und ganze Städte werden immer smarter, Fernseher kurviger und noch schärfer, Kaffeemaschinen, Wäschetrockner und Kühlschränke ökonomischer. Das war dann auch der einzige Punkt, der mich hier und da etwas länger verweilen ließ.

IFA 2Und wirklich alles und jeder muss in die Cloud. Aber ist es wirklich notwendig, dass mein Saugroboter ein Navi hat? Muss ich meinen Backofen übers iPad vom Sofa aus bedienen? Den Kuchen schiebe ich doch sowieso selbst in die Röhre, oder gibt’s da eine App für? Bei Waschmaschinen finde ich das übrigens genauso irrsinnig, es sei denn, die Wäsche steigt von selbst in die Trommel und hängt sich nach dem Waschgang von allein auf. Also wie immer viel Sinnloses und Unnützes, aber irgendwer auf dem Planeten braucht sicher auch diese Geräte und Errungenschaften. Das Gute daran: Man muss sich nicht mehr vom Sofa wegbewegen. Wer möchte das auch, wenn er im Wohnzimmer einen Curved UHD TV stehen hat, der jedem Cineplex Konkurrenz macht. Für TV-Freunde gab es wieder allerhand zu sehen auf der IFA 2014, aber ich genieße die Natur lieber weiterhin im realen Leben. Solange es noch geht.

Mehr Bilder von der IFA 2014 in Berlin gibt es auf unserer Fanpage.

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4 thoughts on “IFA 2014 – Kein Muss”

  1. Exilberliner says:

    Ist ja witzig, dann habe ich Dich nicht nur wirklich da gesehen, sondern hätte exakt den gleichen Eindruck: Im Prinzip die gleichen Sachen, wie im Jahr davor. Aber wenigstens noch mit Wowi einen Espresso bei Jura getrunken. ^^

    1. silvio says:

      Das nächste mal einfach ansprechen – dann trinken wir den Espresso zusammen 🙂

  2. Gaby says:

    Diese übertriebene Technisierung unseres alltäglichen Lebens schreckt mich einfach nur ab. Sehr gut geschrieben 🙂

    1. silvio says:

      Herzlichen Dank – ich bleibe am Ball. Und ja, die Technik ist in allen Bereichen unseres Lebens allmächtig. Aber von Nöten ist es wirklich nicht.

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