Das geht an die Nieren

Fast 18.000 Menschen in Frankreich warten auf ein Spenderorgan und nur knapp über ein Drittel von Ihnen werden eines erhalten. Nach Angaben der Agentur für Biomedizin (French Agence de la biomédecine) sterben jährlich unzählige Menschen, die zwar auf der Warteliste stehen, jedoch nicht rechtzeitig eine Organtransplantation bekommen, weil es einfach an den erforderlichen Organspenden und Spendern mangelt. Außerdem wächst der Bedarf an Transplantaten durch die fortschreitende Alterung der Bevölkerung stetig.
Ein wichtiger Grund für den Mangel ist leider das geringe Interesse und das fehlende Bewusstsein vor allem bei den Jüngeren – mit der Parodie eines Horrorfimes will man das jetzt ändern und junge Menschen zum Nachdenken anregen. Und glaubt mir, es wird wirklich jedes Klischee von Horrorfilmen bedient. Am Schluss klärt das Opfer ihr Publikum auf, dass ihr Tod nicht umsonst war, denn sie ist schließlich Organspenderin. Na wenn das nicht toll ist… Nichtsdestotrotz stellt sich mir als Zuschauer die Frage, welches Organ in ihrem zerstochenen, zerschnittenen, zerhackten und überfahrenen Körper überhaupt noch genutzt werden kann.

Fazit: Das der Film die Zielgruppe erreicht, darüber besteht aufgrund der Machart absolut kein Zweifel. Das die Botschaft allerdings verstanden wird und zur Organspende anregt, darüber schon.

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